Ethisch Rhein

Was ist heute noch “Ethisch Rhein”?

Zeitgenössische Schmuckkunst von Siegfried Büeler.

Warum spielt das eine Rolle? 

Herkunft und Wertschätzung im Alltag sind wichtig. Bei Lebensmitteln sollten wir trotz Alltags Hektik besonders darauf achten, unserem Körper “gute” Nahrung zuzuführen. Denn schon der Philosoph Ludwig Feuerbach erkannte: “Der Mensch ist, was er isst.”

Warum eine Trockenfleisch Halskette? 

Diese Arbeit soll die Wertschätzung des Gebrauchs von Fleisch in Frage stellen. Statt es in einer einzigen Mahlzeit zu verputzen, wird es durch Trocknung konserviert und zu einem Kunstobjekt für die Ewigkeit gearbeitet.

Mehr Infos in der Produkt Beschreibung weiter unten.

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“Ethisch Rhein”

Joseph Beuys: “Denken ist Plastik”

Passender Abschnitt aus 
Wikipedia zu Joseph Beuys:

“… Er verstand seine Installationskunst als eine Transformation der Idee – als einen Gedanken, der als „Energieträger“ plastisch dargestellt wird und den Betrachter herausfordernd oder provozierend zum Nachdenken anregen sollte. …”

Für mich hat Denken oft mit Schmuck zu tun, darum heißt das für meinen Begriff: “Denken ist Schmuck Plastik”.

Wieviel Konzeption kann ein Schmuckstück “((v)-er)-tragen”? Oder wird es irgendwann zu schwer?

Warum eine Trockenfleisch Halskette?

Die Arbeit “Ethisch Rhein” soll die Wertschätzung des Gebrauchs von Fleisch in Frage stellen.

Anstatt das Fleisch in einer einzigen Mahlzeit zu verputzen, wird es durch Trocknung konserviert und zu einem Kunstobjekt für die Ewigkeit gearbeitet. Die Materialkombination von “glücklichem” Bio Fleisch, zertifiziertem Feingold aus dem Rhein und fair gehandelten Rhodolithen gewährleistet die für mich ethisch vertretbare Reinheit des ungewöhnlichen Geschmeides.

Sollte irgendwann die Wirtschaftskrise eskalieren und Geld keinen Wert mehr haben, haben Sie mit diesem Kunstwerk wenigstens noch etwas getrocknetes Fleisch zu essen, sowie Gold und Edelsteine zum Tauschen parat.

Das Rheingold, ist nicht nur eine Oper von Richard Wagner. Es gibt einen sehr bekannten Mythos darüber. Es soll das Gold des germanischen Helden Siegfrieds sein. Er erschlug in der Nibelungen Sage den Drachen und badete in seinem Blut. Hagen von Tronje soll Siegfrieds Gold in den Rhein geschmissen haben, nachdem er ihn getötet hatte.

So ist es vielleicht kein Zufall, dass mein Name Siegfried ist. Ich habe nun das Rheingold für mich entdeckt, um daraus diese energetische, bizarr anmutende und symbolisch aufgeladene Arbeit zu fertigen. Der Betrachter soll mit seiner täglichen Gewohnheit Fleisch zu essen konfrontieren werden. Mit der Arbeit “ethisch Rhein” bekommt der Betrachter die Gelegenheit die Gewohnheit des häufigen Fleisch Verzehrs, durch meine Gedanken zu diesem Schmuckstück, nachvollziehen zu können. Mit Hilfe dieser so für den Betrachter visualisierten Sichtweise könnte das in Frage stellen nachhaltig, positive Reaktionen auslösen.

Material:

Preis auf Anfrage… (Sprechen Sie uns an.)

Videoanleitung “How to make a beef jerky necklace!”

Dies ist eine Videoanleitung zur Herrstellung der Halskette

Im Fokus meiner Bachelorarbeit steht der Verzicht auf Produkte aus der Massentierhaltung. Durch extreme Konfrontation soll der „Fleischfresser“ „geheilt“ werden. Kiloschwere und messerscharfe Halsketten aus Edelstahl symbolisieren das Gewicht des Themas. Die immer wiederkehrenden Tierformen manifestieren sich im Gehirn des Betrachters.

Mehr Infos und Schmuck über “stop factory farms”

-Video- “subversive Manifestation”

Bachelor Präsentation von Siegfried Büeler

Herkunft und Wertschätzung im Alltag sind wichtig. Bei den Lebensmitteln sollten wir trotz oder gerade wegen der permanenten Alltags Hektik besonders darauf achten, unserem Körper energetisch positiv aufgeladene also “Gute” (energetisch positiv aufgeladen def. = Gehaltvoll, nach nachhaltigen, fairen und lokalen Bedingungen produziert) Nahrung zuzuführen. Denn schon 1850 erkannte der Philosoph Ludwig Feuerbach: “Der Mensch ist, was er isst.” Es ist schon ein Phänomen warum sich diese Erkenntnis nicht bis heute schon stärker etabliert hat. Eine Gesellschaft die sich vorwiegend von Tieren ernährt, die ihr Leben lang in Stress und Leid gefristet haben, braucht sich nicht wundern Leid und Stress und dessen Folgeerkrankungen wie z.B. Krebs in sich gedeihen zu lassen. Weiter noch, wenn der Mensch sich wie ein Krebsgeschwür verhält, bleibt es absehbar, dass er sich auf Dauer selbst vernichtet und sich seine Lebensgrundlage kaputt macht.

“Krebs ist in Deutschland nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache.” Quelle

Leider nehmen es die meisten Menschen nicht so ernst mit der Wertschätzung im Alltag und haben nie in Erwägung gezogen Ihre Bräuche, Sitten und Gewohnheiten mal zu hinterfragen. Warum auch? Es ist natürlich auch bequemer es einfach so zu machen wie immer. NUR oft sind dabei Systeme, Geschöpfe  und Menschen involviert, von denen ein Gewohnheits- Konsument nie etwas mitbekommt, solange er nicht zu Hinterfragen anfängt. UND GENAU DAS IST WICHTIG! Denn viele Menschen würden einige Ihrer Gewohnheiten bewusst ablegen wollen, wenn sie wüssten, unter welchen Umständen produziert wird. Ihr Kaufverhalten entscheidet darüber, in welche Richtung die Investitionen der Konzerne gehen werden. Denn WIR sind KEINE SKLAVEN des Systems, wir können GEMEINSAM das System und die Natur in einen Einklang bringen und wie ein Orchester dirigieren…

Darum spielt das eine Rolle!

“Kunst muss nicht schön sein, Kunst MUSS nichts!?”

[FameVAL] (eigene Wortkreation={Value by fame}): Die Preisbildung eines Künstlers variiert mit seinem Bekanntheitsgrad. 

“Schönheit liegt im Auge des Betrachters!”

  • Der [FameVAL] wirkt sich auf den Wert der Arbeiten aus, sowohl in kommerzieller als auch Ideeller Hinsicht
  • Schlagen Sie zu, solange der [FameVAL] des Künstlers “noch” nicht so hoch ist. 😀

“Kunst als Geldanlage!?”

  1. Werk von Siegfried Büeler beschaffen oder gestalten und anfertigen lassen
  2. Jedem davon erzählen und andere auch von der [FameVAL] in Kenntnis setzen
  3. Je mehr Leuten die Kunst von Siegfried Büeler nah gebracht wird desto größer der Effekt
  4. Größerer Effekt bedeutet einen Gewinn für Umwelt und [FameVAL]

Der [FameVAL] bezieht sich zwar generell auf alle Werke eines Künstlers, jedoch sind Werke der bildenden Kunst freier in der Variabilität der Wertbildung. d.h. zum Beispiel, dass ein einfacher Ring nie so im Wert steigen kann, wie ein “untragbares” “Trockenfleisch” Collier mit dem Namen “ethisch Rhein”, welches die Grenzen der Begrifflichkeit zwischen Schmuck und Kunst aufbricht und den Betrachter mit nachhaltigem Effekt mit seinen “vielleicht doch” zweifelhaften Gewohnheiten konfrontiert.

Darum ist die [FameVAL] auch abhängig von dem “Fertigkeiten Aufwand” des Schöpfers, den er in sein Werk fließen lässt. Gute Werke machen oft ein gelungenes Wechselspiel aus geistigem Aufwand (z.B. Konzeption, Gestaltung und Materialwahl, Symbolik, etc.) und einem motorischen Bewegungsablaufes (z.B. malen, sägen, Maus klicken, oder Fahrrad fahren, etc.) aus. Je mehr Einsatz dieser beiden Elemente, auch unbedingt mit Hilfe von Experimenten, aufgewendet wird, desto ausgereifter kommen die Arbeiten beim Betrachter daher. Das steigert den Wiedererkennungswert und auch den [FameVAL].

Auch sehr Interessant zum Thema 
"Kunst - Wert vom Werk":

“… Die Ursachen für unterschiedliche Bewertungen von Künstlern über die Zeit können ganz unterschiedlicher Natur sein, von gesteuerter Geschmacksbildung bis zu unvorhergesehenen Entwicklungen. <<<„… In jedem Fall wandelt sich sowohl der ideelle als auch der materielle Wert…“  “… Auch kann sich durch veränderte Zuschreibungen die Einstellung zu einem einzelnen Werk ändern…”>>>
“… Die Rezeptionsforschung untersucht die in Zeit und Ort unterschiedliche Beachtung und Berücksichtigung eines Werkes bzw. eines Künstlers durch das Kunstpublikum. Der erste Anhaltspunkt sind die Kunsthändler, die sich erstmals eines Künstlers annehmen und damit den Künstler in die Kunstöffentlichkeit rücken. Später zeigt sich die Rezeption durch den Handel mit dem Künstler und durch die Ausstellungstätigkeit, aber auch in der Beschäftigung der Kunstwissenschaft mit dem Künstler..” Quelle