SIGGNATUR ist Goldschmiedewerkstatt, Schmuckdesignlabor und künstlerischer Denkraum in Düsseldorf.
Im Atelier entstehen individuelle Schmuckstücke, Umarbeitungen, Kleinserien und freie Arbeiten. Persönliche Geschichten treffen dabei auf handwerkliche Erfahrung, ungewöhnliche Materialien, digitale Verfahren und eine eigene gestalterische Haltung.
Schmuck soll bei SIGGNATUR mehr können als gut aussehen. Er kann erinnern, verbinden, provozieren, Haltung zeigen oder einer Idee eine tragbare Form geben.
Goldschmiedewerkstatt und Schmuckdesignlabor

Das SIGGNATUR ATELIER
In der Goldschmiedewerkstatt in Düsseldorf entstehen individuelle Anfertigungen, Eheringe, Verlobungsringe, Umarbeitungen, Reparaturen und experimentelle Schmuckkonzepte.
Der Begriff Schmuckdesignlabor beschreibt die Arbeitsweise besonders gut. Neben den klassischen Techniken des Goldschmiedehandwerks kommen je nach Projekt CAD, 3D-Druck, ungewöhnliche Materialien und künstlerische Recherche zum Einsatz.
Der Herstellungsweg richtet sich nach der Idee. Manche Stücke entstehen vollständig am Werkbrett, andere beginnen als digitales Modell, Materialexperiment oder gemeinsamer Entwurf im Beratungsgespräch.

Siegfried Büeler
Ich arbeite seit dem Jahr 2000 im Goldschmiedehandwerk. Nach der handwerklichen Ausbildung folgte das Studium des Schmuckdesigns an der Fachhochschule Düsseldorf.
Mich interessiert die Verbindung von präzisem Handwerk, persönlicher Symbolik und gesellschaftlichen Themen. Schmuck ist für mich Gestaltung, Kommunikation und ein Gegenstand, der Menschen über viele Jahre begleiten kann.
Neben individuellen Kundenarbeiten entwickle ich freie Werkgruppen, subversive Schmuckstücke und Projekte rund um Körper, Identität, Materialwert, Psychologie und regionale Erzählungen.
Warum SIGGNATUR?
Der Name verbindet die persönliche Signatur mit dem Gedanken, einem Werk eine unverwechselbare Handschrift zu geben.
Eine individuelle Anfertigung beginnt deshalb nicht mit einem fertigen Katalogmodell. Ausgangspunkt sind die Person, die gewünschte Bedeutung, das vorhandene Material, die spätere Nutzung und der gestalterische Rahmen.
Daraus entsteht ein Schmuckstück, das nicht beliebig austauschbar ist. Material, Form und Herstellung werden als zusammenhängende Entscheidung betrachtet.
Wie im Atelier gearbeitet wird
Zuhören und verstehen
Am Anfang steht das Gespräch. Dabei geht es um Anlass, Persönlichkeit, Materialwünsche, vorhandene Schmuckstücke, Tragbarkeit und Kostenrahmen.
Entwerfen und prüfen
Aus Skizzen, Modellen, Materialproben oder CAD-Entwürfen entwickelt sicg die Form. Proportionen, Stabilität, Oberflächen und technische Details werden vor der Fertigung geprüft.
Herstellen und ausarbeiten
Je nach Projekt wird gesägt, geschmiedet, gewalzt, gezogen, gelötet, montiert, gegossen, gefasst, geschliffen und poliert. Externe Fachbetriebe werden dort eingebunden, wo besondere Guss-, Fass- oder Fertigungstechniken erforderlich sind.
Begleiten und erhalten
Auch nach der Übergabe können Schmuckstücke gereinigt, aufgearbeitet, verändert oder repariert werden. Gute Gestaltung berücksichtigt deshalb auch Langlebigkeit und spätere Bearbeitungsmöglichkeiten.
Alle SIGGEL entdecken
Rheingold ist einer von mehreren Material-, Verfahrens- und Themenwegen
innerhalb von SIGGNATUR. Ein Schmuckstück kann mehrere SIGGEL gleichzeitig tragen.
Materialien bewusst auswählen
Im Atelier werden je nach Projekt unter anderem Gold, Silber, Platin, Tantal, Edelsteine, kundeneigenes Altgold, Recyclingmaterialien und ungewöhnliche Werkstoffe verarbeitet.
Fairtrade-Gold kann bei geeigneten individuellen Anfertigungen als Materialoption geprüft werden. SIGGNATUR arbeitet jedoch nicht ausschließlich mit Fairtrade-Gold.
Auch die Verwendung von vorhandenem Altgold, die Umarbeitung älterer Schmuckstücke oder der Einsatz von Rheingold kann Teil eines Projekts sein. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Gestaltung, Materialmenge, technischer Umsetzbarkeit und persönlicher Bedeutung ab.
Individuelle Anfertigungen und Umarbeitungen
Neue Schmuckstücke können aus einer persönlichen Geschichte, einem vorhandenen Edelstein, einer Skizze, einem Symbol oder einer noch unvollständigen Idee entstehen.
Bei Umarbeitungen prüfe ich, welche Materialien und Bestandteile erhalten, weiterverarbeitet oder in einen neuen Entwurf übernommen werden können.
Nicht jedes vorhandene Schmuckstück lässt sich direkt einschmelzen oder unverändert verwenden. Legierung, Zustand, Fremdmetalle, Fassungen und technische Anforderungen werden deshalb vorab geprüft.
SIGGNATUR in der Presse
Artikel, Interviews und Beiträge dokumentieren verschiedene Stationen, Projekte und Themen aus dem SIGGNATUR ATELIER.
Persönliche Schmuckideen beginnen mit einem Gespräch
Eine fertige Zeichnung ist für eine erste Anfrage nicht erforderlich. Eine Idee, ein Foto, ein vorhandenes Schmuckstück oder eine persönliche Geschichte reichen als Ausgangspunkt.